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Klöckner drängt auf 100-Prozent-Versorgung

Für eine flächendeckende digitale Grundversorgung hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ausgesprochen. Bei der für Oktober angekündigten Mobilfunkstrategie der Bundesregierung werden die ländlichen Räume in den Mittelpunkt gerückt, sagte die Ministerin Jahrestagung des Deutschen Landkreistages (DLT) gestern in Merseburg.

In den weiteren Verhandlungen über den Ausbau der Mobilfunkversorgung werde es nicht nur um 99 % der Haushalte gehen, versicherte Klöckner in Anspielung auf eine Aussage ihres Kabinettskollegen Andreas Scheuer. Ihr Ziel sei auch eine Einbeziehung von 400 000 Haushalten, "die von den 99 % nicht erfasst werden", betonte die CDU-Politikerin. Zudem strebt sie eine Versorgung von 100 % der Fläche an.

Klöckner verwies auf den Handlungsdruck, der aus Sicht der Land- und Forstwirtschaft beim Mobilfunkausbau bestehe: "Der Landwirt, der jetzt in einen neuen Traktor, der Forstwirt, der jetzt in einen neuen Harvester investiert, braucht jetzt Mobilfunk und nicht erst 2024." Die neuen Maschinen mit ihren Spurführungssystemen und digitalen Ackerkarten benötigten alle Mobilfunkanschluss. Viele Formen der Ressourcenschonung und Einsparung seien schon heute ohne digitale Technik nicht mehr denkbar. "Deswegen brauchen wir heute 4G und perspektivisch auch 5G an jeder Milchkanne und in jeder Ackerfurche", erklärte Klöckner. AgE


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