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Deutlich weniger Wildschweine in Österreich geschossen

In Österreich sind im Jagdjahr 2018/19 deutlich weniger Wildschweine geschossen worden als im Jahr zuvor. Das geht aus der Abschussstatistik hervor, die Statistik Austria heute vorgelegt hat. Demnach wurden im Berichtszeitraum landesweit 30 500 Stück Schwarzwild erlegt, rund 24 % weniger als im Jahr zuvor. Auch für andere Wildarten meldete die Behörde verringerte Abschusszahlen. Demnach gingen die Abschüsse von Rotwild 2018/19 gegenüber dem Vorjahr um fast 11 % auf rund 55 000 Stück und die von Gamswild um 2 % auf 20 700 Stück zurück.

Die Abschusszahl von Rehwild blieb mit 285 000 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Insgesamt wurden von Schalenwild mit 395 000 Tieren rund 4 % weniger erlegt als im Jagdjahr 2017/18. Die Abschüsse von sonstigem Haarwild bewegte sich mit 219 000 in etwa auf Vorjahresniveau, wobei die Zahl erlegter Hasen um 8 % auf 102 000 zulegte, während die Abschüsse von Füchsen um 9 % auf 61 400, von Mardern um 7 % auf 21 100 und von Wieseln um 19 % auf 8 300 zurückgingen.

Auch beim Federwild registrierte Statistik Austria für den Berichtszeitraum einen Rückgang der Abschüsse, und zwar um 2 % auf 122 000. Hierzu trug wesentlich bei, dass die Zahl erlegter Wildenten um 23 % auf 39 200 sank. Dagegen wurden mit 59 700 Stück fast 18 % mehr Fasane erlegt. Bei den Wildgänsen erhöhte sich die Abschusszahl im Vorjahresvergleich sogar um 65 % auf 2 600. Die Gesamtzahl der von Jägern in Österreich für 2018/19 gemeldeten Abschüsse bezifferte Statistik Austria auf 736 000 und damit auf fast 3 % weniger als im Jahr davor. AgE


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