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Geflügelpest breitet sich in Osteuropa aus

Aus immer mehr osteuropäischen Staaten werden Ausbrüche der hochpathogenen Geflügelpest in Nutztierbeständen gemeldet. Nachdem die aviäre Influenza des Subtyps H5N8 Anfang Januar in mehreren Geflügelbetrieben Ostpolens festgestellt wurde, ist das Auftreten der hochansteckenden Geflügelgrippe des gleichen Subtyps nun auch in Rumänien, Ungarn, und der Slowakei offiziell bestätigt worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gestern mitteilte, lag der jüngste Infektionsherd im nordrumänischen Dorf Seini, unweit der Grenzen zur Ukraine und Ungarns. Dort verendeten auf einer Geflügelfarm mit 18 700 Tieren 11 200 Legehennen an der Tierseuche; die anderen mussten gekeult werden.

Anfang dieser Woche bestätigte die OIE einem Geflügelpestausbruch auf einer großen Geflügelfarm im ungarischen Ort Acs, rund 100 km nordwestlich von Budapest. Dort mussten 53 500 Puten getötet werden. Das zuständige Veterinäramt hat daraufhin laut Presseberichten neben der Einrichtung von obligatorischen Sperrzonen auch eine landesweite Stallpflicht verhängt. Zuvor war das Virus vom Typ H5N8 bereits in einer Kleinsthaltung von Hühnern im slowakischen Ort Nitra, rund 100 km östlich von Bratislava beziehungsweise der Grenze zu Österreich, festgestellt worden. Zuletzt waren diese osteuropäischen Länder im Frühjahr 2017 von einem Seuchenzug der hochpathogenen Geflügelpest betroffen. AgE


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