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Nahrungsmittelpreise überdurchschnittlich gestiegen

Die Preise für Lebensmittel haben im März überdurchschnittlich angezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, mussten die Verbraucher im Berichtsmonat für Nahrungsgüter im Mittel 3,7 % mehr bezahlen als zwölf Monate zuvor. Im März musste insbesondere für Obst und Fleischwaren deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden; gegenüber dem Vorjahresmonat zogen die betreffenden Preise um jeweils 8,8 % an. Dagegen hielt sich der Aufschlag beim Gemüse mit einem Plus von 2,2 % in Grenzen. Speisefette und Speiseöle wurden hingegen im Jahresvergleich günstiger, und zwar gleich um 5,0 %.

Die Inflationsrate für Deutschland betrug im März insgesamt 1,4 %. Im Januar und Februar hatte die Teuerungsrate noch bei jeweils 1,7 % gelegen. Dämpfend auf die Inflation wirkten zuletzt vor allem die Energiepreise, da die Nachfrage nach Mineralölprodukten coronabedingt eingebrochen ist. Am stärksten gaben die Preise für leichtes Heizöl nach, nämlich um fast 20 %. Auch Kraftstoffe wie Diesel und Benzin wurden billiger, wenn auch im Schnitt nur um 3,3 %. AgE


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